Eduard Hrmushyan nimmt bei GSI auf!
GSI begrüßte kürzlich Eduard Hrmushyan in seinem Showroom zu einer besonderen Aufnahmesession mit einem abwechslungsreichen und fantasievollen Programm. Hrmushyan, ein kultivierter Interpret mit starker künstlerischer Stimme, ist bekannt für seine Interpretationen und sein großes technisches Können. Die ausgewählten Werke reichten vom Barock bis zu Charakterstücken des 20. Jahrhunderts und boten eine beeindruckende stilistische Bandbreite und Ausdruckstiefe.
Eines der Werke, die er aufführte, war „La Poule“ von Jean-Philippe Rameau. Das ursprünglich für Cembalo komponierte Stück basiert auf einer sich wiederholenden Tonfigur, die an das Gackern einer Henne erinnert. Es erfordert rhythmische Kontrolle und klare Artikulation, um den Charakter deutlich und nicht übertrieben darzustellen. Hrmushyan hielt ein gleichmäßiges Tempo und eine klare Aussprache ein und brachte so die Struktur hinter dem Humor zum Vorschein. Er spielte das Stück auf einer Francisco-Jimenez-Gitarre von 2025 .
Er spielte außerdem „Torija“ von Federico Moreno Torroba aus „Castillos de España“ , einer Suite, die von historischen spanischen Festungsanlagen inspiriert ist. „Torija“ ist prägnant und basiert auf einer fließenden Melodie mit wechselnden Harmonien. Hrmushyan stellte die Melodielinie in den Vordergrund, während die Begleitung gleichzeitig unterstützend und ausgewogen blieb. Für diese Aufnahme verwendete er dieselbe Francisco-Jimenez-Gitarre von 2025 wie im vorherigen Video.
Das Programm schloss mit drei Werken von Konstantin Vassiliev: „Tanz der Waldgeister“ , „Schneeglöckchen“ und „Die alte Eiche“ . Diese Stücke haben einen erzählerischen Charakter und suggerieren jeweils eine andere Szene. „Tanz der Waldgeister“ ist rhythmisch lebendig, getragen von schnellen Figuren und Registerkontrasten. „Schneeglöckchen“ ist ruhiger und zurückhaltender und entwickelt sich allmählich über einem erkennbaren Thema. „Die alte Eiche“ hat ein langsameres Tempo, mit gehaltenen Akkorden und einer feierlichen Harmonik. Er spielte das erste Stück auf einer Pepe Romero von 2025 und die beiden letzten auf einer Ariel Ameijenda Gitarre von 2025 .
Zusammengenommen vermitteln diese Auswahlen ein klares Bild von Eduard Hrmushyan als Künstler: stilistisch versiert, technisch souverän und stets darauf bedacht, den Charakter der Musik zum Ausdruck zu bringen.
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