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6 Feb 2025

Jack Davisson nimmt Villa-Lobos bei GSI auf

Jack Davisson besuchte kürzlich GSI und nahm zwei der zwölf Etüden von Heitor Villa-Lobos auf. Heitor Villa-Lobos, einer der berühmtesten Komponisten Brasiliens, überbrückte die Kluft zwischen klassischen Traditionen und dem reichen musikalischen Erbe seines Heimatlandes. Seine 12 Études for Guitar (1929), im Auftrag des legendären Gitarristen Andrés Segovia, gehören zu den bedeutendsten Beiträgen zum klassischen Gitarrenrepertoire. Diese Etüden zeigen Villa-Lobos' tiefes Verständnis der technischen Möglichkeiten und der Ausdrucksbreite der Gitarre.

Die „Etüde Nr. 1 in e-Moll“, das Eröffnungsstück dieses Sets, ist eine technische Studie, die sich auf Arpeggios der rechten Hand konzentriert. Trotz ihrer pädagogischen Absicht ist die Etüde ein wunderschön anregendes musikalisches Werk. Ihre gleichmäßige, fließende Textur erzeugt ein Gefühl von Introspektion und Lyrik, wobei melodische Fragmente subtil innerhalb der kaskadierenden Arpeggios auftauchen. Jack hat dieses Stück auf einer klassischen Gitarre Hermann Hauser III aus dem Jahr 2010 mit Fichtendecke und Boden und Zargen aus CSA-Palisander aufgenommen.

„Etüde Nr. 12“ ist das dramatische Finale von Heitor Villa-Lobos‘ 12 Études für Gitarre. Geprägt durch feurige Intensität und dramatisches Flair konzentriert sich Etüde Nr. 12 auf schnelle Akkorde, gebundene Noten und kraftvollen rhythmischen Schwung. Das Stück ist eine Erkundung von Geschwindigkeit und Präzision, wobei der Schwerpunkt auf der fließenden Ausführung von Tonleitern über das Griffbrett liegt. Gleichzeitig behält es eine Musikalität bei, die seine technischen Herausforderungen übersteigt, was das Anhören ebenso lohnend macht wie die Aufführung. Jack hat dieses Stück auf einer 2023er Felip Conde Crespo „Negra“ -Flamencogitarre mit Fichtendecke und Boden und Zargen aus afrikanischem Palisander aufgenommen.

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