2003 Gary Southwell "A-Series" SP/IN (ex Scott Tennant)
| Jahr | 2003 |
| Decke | Fichte |
| Rückseite und Zargen | Indisches Rosenholz |
| Skalenlänge | 645 mm |
| Sattelbreite einer Gitarre | 47 mm |
| Finish | Lack |
| Land | England |
| Zustand | Exzellent |
| Exchange | ExchangePlus |
$10.000,00
Neben diesem bekannten Hauser-Modell hat Gary Southwell eine Vielzahl weiterer historischer Gitarren gebaut, darunter Modelle von Torres, Panormo, Stauffer, Lacote und Scherzer. Er fertigt außerdem ein einzigartiges Eigenmodell, die sogenannte „A-Serie“. Die hier vorgestellte Gitarre ist die klassische Version dieses Modells (er bietet sie auch als Stahlsaiten- und Archtop-Jazzgitarre an). Obwohl Garys Design mit seinen eleganten, architektonischen Kurven und Winkeln auffallend modern wirkt, ist es tatsächlich von der Wiener Tradition, insbesondere von Stauffers Instrumenten, inspiriert. Zu den Stauffer-inspirierten Merkmalen gehört ein Getriebemechanismus am Halsfuß, mit dem der Spieler die Saitenlage mithilfe eines Stimmschlüssels einstellen kann. Wie Stauffer verwendet auch Gary eine asymmetrisch geformte Kopfplatte, die selbst ein Kunstwerk ist. Das Griffbrett ist so konstruiert, dass es über der Decke „schwebt“, wodurch das Holz der Gitarre freier schwingen kann, ohne dass das Griffbrett die Decke dämpft. Viele professionelle Musiker haben mit diesem Modell Konzerte gegeben und Aufnahmen gemacht, darunter Tom Kerstens, David Starobin und Scott Tennant. Tatsächlich gehörte diese Gitarre ursprünglich Scott Tennant, der sie für die Aufnahme von Matthew Dunnes Stück „Gypsy Flower“ mit dem Los Angeles Guitar Quartet auf ihrem Album „LAGQ’s Guitar Heroes“ verwendete, das 2005 mit dem Grammy Award für das beste Crossover-Album im Bereich Klassik ausgezeichnet wurde.
Die Verarbeitung ist hervorragend, die Materialien erstklassig und an jedes Detail wurde gedacht. Obwohl diese Gitarre über 25 Jahre alt ist, befindet sie sich in einem fantastischen Zustand mit minimalen Gebrauchsspuren und selbstverständlich ohne Beschädigungen oder Reparaturen. Sie ist mit einem Piezo-Tonabnehmer unter dem Steg und einer 6,35-mm-Klinkenbuchse für einfache Verstärkung ausgestattet. Die Gitarre klingt unverstärkt fantastisch – sie hat eine herausragende akustische Performance, so wie Scott Tennant sie live und im Studio eingesetzt hat. Die Elektronik dürfte aber für den Gitarristen, der live spielt und bei Bedarf verstärkt werden möchte, von Vorteil sein.
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Grammy Award winning "LAGQ's Guitar Heroes" featuring this 2003 Gary Southwell "A-Series" classical guitar (ex Scott Tennant) made of spruce and Indian rosewood
Neben diesem bekannten Hauser-Modell hat Gary Southwell eine Vielzahl weiterer historischer Gitarren gebaut, darunter Modelle von Torres, Panormo, Stauffer, Lacote und Scherzer. Er fertigt außerdem ein einzigartiges Eigenmodell, die sogenannte „A-Serie“. Die hier vorgestellte Gitarre ist die klassische Version dieses Modells (er bietet sie auch als Stahlsaiten- und Archtop-Jazzgitarre an). Obwohl Garys Design mit seinen eleganten, architektonischen Kurven und Winkeln auffallend modern wirkt, ist es tatsächlich von der Wiener Tradition, insbesondere von Stauffers Instrumenten, inspiriert. Zu den Stauffer-inspirierten Merkmalen gehört ein Getriebemechanismus am Halsfuß, mit dem der Spieler die Saitenlage mithilfe eines Stimmschlüssels einstellen kann. Wie Stauffer verwendet auch Gary eine asymmetrisch geformte Kopfplatte, die selbst ein Kunstwerk ist. Das Griffbrett ist so konstruiert, dass es über der Decke „schwebt“, wodurch das Holz der Gitarre freier schwingen kann, ohne dass das Griffbrett die Decke dämpft. Viele professionelle Musiker haben mit diesem Modell Konzerte gegeben und Aufnahmen gemacht, darunter Tom Kerstens, David Starobin und Scott Tennant. Tatsächlich gehörte diese Gitarre ursprünglich Scott Tennant, der sie für die Aufnahme von Matthew Dunnes Stück „Gypsy Flower“ mit dem Los Angeles Guitar Quartet auf ihrem Album „LAGQ’s Guitar Heroes“ verwendete, das 2005 mit dem Grammy Award für das beste Crossover-Album im Bereich Klassik ausgezeichnet wurde.
Die Verarbeitung ist hervorragend, die Materialien erstklassig und an jedes Detail wurde gedacht. Obwohl diese Gitarre über 25 Jahre alt ist, befindet sie sich in einem fantastischen Zustand mit minimalen Gebrauchsspuren und selbstverständlich ohne Beschädigungen oder Reparaturen. Sie ist mit einem Piezo-Tonabnehmer unter dem Steg und einer 6,35-mm-Klinkenbuchse für einfache Verstärkung ausgestattet. Die Gitarre klingt unverstärkt fantastisch – sie hat eine herausragende akustische Performance, so wie Scott Tennant sie live und im Studio eingesetzt hat. Die Elektronik dürfte aber für den Gitarristen, der live spielt und bei Bedarf verstärkt werden möchte, von Vorteil sein.
Gary Southwell gilt heute als einer der renommiertesten britischen Gitarrenbauer. Er absolvierte Anfang der 1980er Jahre eine Ausbildung, vorwiegend im Möbelbau und im Bau historischer Instrumente (vor der Torres-Ära). 1983 gründete er seine eigene Werkstatt in Nottingham, wo er sich auf Gitarren des 19. Jahrhunderts spezialisierte und zu einem führenden Experten auf diesem Gebiet wurde. Seit 1995 ist Gary zudem für sein Hauser-Modell bekannt, von dem viele Exemplare für Julian Bream gebaut wurden. Gary selbst sagt dazu: „Seit 1995 arbeite ich eng mit Julian Bream an diesem Hauser-Design zusammen, experimentiere und verfeinere verschiedene Aspekte. Unser besonderes Interesse galt der Abstimmung von Decke, Boden und Korpuskammer; wir untersuchten deren Zusammenspiel und dessen Auswirkungen auf den Klang der fertigen Gitarre. Dadurch konnte ich einen Klang erzeugen, der an die originale Hauser-Gitarre erinnert.“ Neben Julian Bream gehören zu Garys beeindruckenden Kunden auch Größen wie Paul Simon, David Starobin, Sting, David Tanenbaum, Scott Tennant und John Williams, um nur einige zu nennen.
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