2024 Masaki Sakurai „Special“ SP/AR
| Jahr | 2024 |
| Decke | Fichte |
| Rückseite und Zargen | African Rosewood |
| Skalenlänge | 650 mm |
| Sattelbreite einer Gitarre | 52 mm |
| Finish | Lack |
| Land | Japan |
| Luthier | Kohno, Sakurai & Kimishima |
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Beschreibung
Diese Masaki Sakurai „Special“ aus dem Jahr 2024 ist eine klassische Gitarre mit Fichtendecke und Boden und Zargen aus afrikanischem Palisander, hergestellt in Tokio, Japan.
Das Modell
Sakurais „Special“ geht noch einen Schritt weiter als die „Concert-J“: Feinere Details an Einlagen und Rosette sowie eine erlesenere Holzauswahl zeichnen sie aus. Dank des dicken Bodens und der Zargen sowie des doppelten, mit Ebenholz verstärkten Halses ist sie ein äußerst stabiles Instrument für unterwegs. Sakurai erlernte sein Handwerk an der Seite seines Onkels Masaru Kohno, verlieh seinen Gitarren aber eine ganz eigene Persönlichkeit; dieses Modell besticht durch ein wunderschönes, klassisches Design in perfekter Ausführung. Boden und Zargen sind hier aus afrikanischem Palisanderholz gefertigt.
Hals und Klang
Dank der doppelten Ebenholzstreifen, die den Halsrücken verstärken, lässt sich die Gitarre sehr präzise einstellen, mit einer niedrigen, leichten Saitenlage und ohne Schnarren; der steifere Hals trägt außerdem zu einem längeren Sustain bei. Mit der Fichtendecke klingt sie klar und rein, aber dennoch tief und warm. Sie bietet ausreichend Kraft für jede Konzertsituation, auch im Ensemble.
Etikett
Das Etikett – „Masaki Sakurai, Kohno Guitar Manufacturing“ – gibt das Modell „Special“ und das Jahr 2024 an und ist von Sakurai signiert. Kurz gesagt: ein erstklassiges Konzertinstrument mit ganz viel Charme.
Mehr zum Ansehen und Lesen
Das erste Video oben ist eine Dokumentation über Masaki Sakurai; im zweiten, „Der Gitarrenbauer und der Gitarrist“, spielt Shin-ichi Fukuda Bach auf einer Sakurai-Gitarre. Weiterführende Informationen: Orfeo Nr. 15, „Die Gitarre in Japan“ – online und in der Printausgabe „Orfeo Magazine, 11–15“.
Hintergrund
Masaru Kohno (1926–1998)
Kohno, Sakurai und Kimishima gehören drei Generationen einer Tokioter Gitarrenbauerfamilie an. Masaru Kohno – Japans bedeutendster klassischer Gitarrenbauer und einer der besten weltweit – wurde 1926 in Mito geboren. 1960 reiste er nach Spanien und absolvierte eine sechsmonatige Lehre bei Arcángel Fernández in Madrid. Zurück in Tokio gründete er seine eigene Werkstatt und wurde 1967 bei einem internationalen Gitarrenbauwettbewerb in Belgien mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Die Jury bestand unter anderem aus Ignacio Fleta ,Robert Bouchet , Joaquín Rodrigo und Alirio Díaz. Julian Bream, Oscar Ghiglia und Sharon Isbin zählen zu den vielen weltbekannten Gitarristen, die Kohno-Gitarren gespielt haben.
Masaki Sakurai (1944–2025)
Masaki Sakurai wurde am 10. Mai 1944 in Tokio geboren und trat 1966 in die Werkstatt seines Onkels Masaru Kohno ein. Unter anderem wurde ihm 1988 der erste Preis beim 4. Internationalen Gitarrenbauwettbewerb in Paris verliehen. Nach dem Tod von Herrn Kohno im Jahr 1998 übernahm Sakurai die Werkstatt und führte deren Tradition unter dem Namen Sakurai-Kohno fort. Die seitdem gefertigten Gitarren zeichnen sich durch die hohe Qualität, die präzise Handwerkskunst, die Liebe zum Detail und den wunderschönen Klang aus, die Kohno-Gitarren weltweit berühmt gemacht haben. Masaki Sakurai verstarb 2025 im Alter von 81 Jahren ( lesen Sie unseren Nachruf ).
So Kimishima (geboren 1983)
So Kimishima, der Enkel von Masaru Kohno, studierte am Musashi Institute of Technology in Tokio und trat in die Familienwerkstatt ein, wo er seit 2007 mit seinem Onkel, dem legendären Masaki Sakurai, arbeitet und lernt. Seine Gitarren basieren größtenteils auf dem Klang von Masaru Kohnos Gitarren aus den 1950er- und 1960er-Jahren, wobei er Designideen und Techniken von Sakurai übernommen hat. Je nach Tonholz der Decke verwendet er unterschiedliche Verstrebungen. 2021 präsentierte er sein eigenes Modell, die „Stella“, gefolgt von seinem Flaggschiffmodell „Sol“ und dem Schwestermodell „Luna“.




