2025 Francesco De Gregorio "Torres, SE 111" SP/MP
| Jahr | 2025 |
| Decke | Fichte |
| Rückseite und Zargen | Ahorn |
| Skalenlänge | 650 mm |
| Sattelbreite einer Gitarre | 50.5 mm |
| Finish | French Polish |
| Land | Italien |
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Diese wunderschöne Gitarre des italienischen Gitarrenbauers Francesco De Gregorio ist eine „Bankkopie“ einer SE 111 von Antonio de Torres aus dem Jahr 1887. Francesco ist mit ihrem Besitzer, dem großartigen Gitarristen Stefano Grondona, befreundet und konnte die Originalgitarre 2019 persönlich begutachten. Dies ist eine der Torres-Gitarren mit dem berühmten „Kettenglied“-Motiv in der Rosette (die SE 111 hat einzigartigerweise 2 Kettenbänder), zu denen auch die SE 113, SE 114 (ex Tárrega) und SE 116 „La Italica“ gehören, die alle im folgenden Jahr 1888 gebaut wurden.
Getreu dem Original hat es dünne Seiten aus Vogelaugenahorn (etwa 1,3 mm dick), die Dicke der Resonanzdecke reicht von 1,8 mm bis 1,4 mm und Francesco verwendete wunderschönes geröstetes italienisches Fichtenholz mit harten, geraden Maserungen. Sein Grund für die Wahl von geröstetem Holz für die Oberseite ist die zusätzliche Festigkeit, die auch bei der Arbeit mit diesen Dicken besonders stabil bleibt. Diese Art von behandeltem Holz sieht auch wie eine dunklere, gealterte Oberseite aus. Die für den Hals verwendete spanische Zeder wurde von Francesco ganz flach geschnitten, was es ihm ermöglicht, genau die richtige Menge an Vibrationen bei der Bewegung des Korpus und letztendlich bei der Klangerzeugung zu kontrollieren. Er glaubt, dass dieses System bei leichteren Gitarren wie dieser hervorragend funktioniert, indem die Saitenspannung über einen größeren Bereich der Oberfläche der gesamten Box verteilt wird. Dies reproduziert das „Gefühl“ einer alten Gitarre wie bei einer authentischen Torres, das durch die Resonanz des unteren Korpus (gestimmt zwischen E und F) noch verstärkt wird. Die Spielbarkeit ist ein Kinderspiel mit einer niedrigen, einfachen Saitenlage und einer lockeren, eingespielten, altmodischen Reaktionsfähigkeit. Weitere schöne Details sind die Verwendung von indischem Palisander für das Griffbrett, das Furnier der Kopfplatte und den Steg (mit Perlmutteinlagen). Die Stimmmechaniken stammen von Alessi. Insgesamt ist dies eine äußerst gelungene Replik in Bezug auf Klangcharakter, Haptik und Ästhetik, die alle wesentlichen Elemente des Originals einfängt.

