Der italienische Gitarrist Davide Picci Records ist bei GSI unter Vertrag.

GSI begrüßte kürzlich Davide Picci in seinem Showroom zu einer Aufnahmesession mit Werken von Astor Piazzolla, Mathias Duplessy und Dusan Bogdanović. Das Programm spiegelte ein breites Spektrum an Einflüssen wider, vom argentinischen Tango bis hin zu zeitgenössischer Gitarrenmusik, und unterstrich Piccis Vielseitigkeit als Interpret.
Davides erstes Video präsentiert seine Interpretation von Astor Piazzollas „Campero“ , einem Stück, das Elemente traditioneller argentinischer Musik mit der unverwechselbaren Harmonik des Komponisten verbindet. Obwohl „Campero“ seltener aufgeführt wird als einige von Piazzollas Konzertwerken, vereint es rhythmische und melodische Merkmale, die einen Großteil seiner Musik prägen. Picci interpretierte die kontrastierenden Abschnitte und bewahrte dabei die starke Erzählkraft. Er nahm diese Interpretation auf einer Hernandez-y-Aguado-Gitarre von 1966 auf.
Davide spielte außerdem „Cavalcade“ von Mathias Duplessy. Duplessy, der sich von musikalischen Traditionen aus aller Welt inspirieren lässt, verbindet oft Folk-Einflüsse mit modernen Gitarrentechniken. „Cavalcade“ spiegelt diesen Ansatz wider: Mitreißende Rhythmen und wiederkehrende Melodien erzeugen im gesamten Stück eine dynamische Wirkung. Er spielte es auf einer Brian Itzkin „635“ aus dem Jahr 2026 .
Zurück bei Piazzolla spielte Picci „Romántico“ , einen Satz aus dessen Tango-Suite. Im Gegensatz zu Piazzollas eher rhythmischen Kompositionen zeichnet sich „Romántico“ durch lange Melodielinien und ausdrucksstarke Harmonien aus. Picci stellte die Melodie in den Vordergrund und hob so die lyrischen Qualitäten der Musik hervor. Er nahm das Stück auf einerJosé-Ramirez-Gitarre „Elite“ aus dem Jahr 2007 auf.
Das Programm schloss mit dem zweiten Satz aus Dušan Bogdanovićs Sonate Nr. 4. Bogdanovićs Musik ist bekannt für die Verbindung klassischer Formen mit Einflüssen aus Jazz, Balkantraditionen und Improvisation. Der Satz erkundet eine Vielfalt an Klangfarben und harmonischen Ideen und bewahrt dabei seine verträumte, romantische Stimmung. Picci interpretierte das Werk mit Kontrolle und Liebe zum Detail, wodurch seine unverwechselbare musikalische Sprache klar zum Ausdruck kam. Für dieses Stück verwendete er eine Gitarre von José Romanillos aus dem Jahr 1981 .
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