1997 Paul Jacobson CD/CSAR
| Jahr | 1997 |
| Decke | Zeder |
| Rückseite und Zargen | CSA Rosewood |
| Skalenlänge | 650 mm |
| Sattelbreite einer Gitarre | 52 mm |
| Finish | French Polish |
| Land | USA |
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Diese Gitarre wurde 1997 von dem verstorbenen Paul Jacobson (1940–2025) (Nr. 190) in seiner produktivsten Schaffensphase gebaut, in der er bereits seinen künstlerisch ausgereiften Stil erreicht hatte. Im Laufe seiner Karriere wurde er für die Fertigung durch und durch professioneller Instrumente bekannt, die sich durch einen gleichmäßigen Klang und eine gleichmäßige Lautstärke in allen Lagen, ein hervorragendes Ansprechverhalten auf die Spielweise sowie eine volle Konzertlautstärke und exzellente Projektion auszeichneten. Er galt zudem als Innovator und entwickelte ein „Twist Plane“-System auf dem Griffbrett, das den Basssaiten mehr Schwingraum bietet und gleichzeitig die Saitenlage in den hohen Lagen für schnelle Passagen niedrig hält. Außerdem entwickelte er ein neues, verstärktes Halssystem, das ein Aufwölben oder Verziehen des Halses im Laufe der Jahre verhindert. Er gehörte zu den ersten Anwendern des 12-Loch-Stegs, der einen besseren Saitenwinkel und einen höheren Anpressdruck am Steg ermöglicht und so die Lautstärke erhöht. Dieses Instrument ist mit maßgefertigten Rodgers-Mechaniken ausgestattet, die zur Form der Kopfplatte passen. Die Decke besteht aus fein gemasertem Zedernholz in Meisterqualität, der Korpus aus schönem, farbenfrohem CSA-Palisander. Sie befindet sich in exzellentem Zustand mit lediglich einigen normalen Gebrauchsspuren am Lack, die durch fast drei Jahrzehnte regelmäßigen Gebrauchs entstanden sind. Insgesamt ist dies ein hervorragendes Instrument für die Bühne oder für Sammler, die eine seltene Gitarre eines renommierten amerikanischen Herstellers suchen.
