2004 Hermann Hauser III "1931 Segovia" SP/CSAR (ex Marcelo Kayath)
| Jahr | 2004 |
| Decke | Fichte |
| Rückseite und Zargen | CSA Rosewood |
| Skalenlänge | 645 mm |
| Sattelbreite einer Gitarre | 53 mm |
| Finish | French Polish Top |
| Land | Deutschland |
| Luthier | Hermann Hauser III |
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Hermann Hauser III. baut unermüdlich Gitarren, die den Klang und die Ästhetik des „teutonischen“ Stils einfangen, wie er von seinem Großvater Hermann Hauser I. begründet und von seinem Vater Hermann Hauser II. weitergegeben wurde. Obwohl dieser Stil seit seinen Anfängen zu den bekanntesten (und meistkopierten) zählt, überrascht es nicht, dass er von Hermann III. am originalgetreuesten bewahrt wurde – er arbeitet schließlich in derselben Werkstatt wie sein Vater und Großvater, verwendet viele der gleichen Werkzeuge und sogar Hölzer, die bereits von seinen beiden Vorfahren väterlicherseits erworben wurden. Charakteristisch für den „teutonischen“ Stil sind die extreme Klarheit und Ausgewogenheit der Klangfarben, das gleichmäßige Sustain in allen Registern und natürlich die unvergleichliche Klangschönheit. Der Klang dieses Instrumententyps wurde vor allem durch Größen wie Andrés Segovia und Julian Bream in unzähligen Aufnahmen sowie durch zahlreiche andere bedeutende Gitarristen verewigt.
Die Verarbeitung und die verwendeten Materialien dieser Gitarre sind herausragend. Sie verfügt über eine Decke aus dunkler, alter Fichte sowie einen eleganten, dunklen Korpus aus CSA-Palisander. Dieses Modell basiert auf einer Hauser von 1931, die zuvor Segovia gehörte (das Original befand sich vor etwa 30 Jahren hier bei GSI). Die Rosette zeichnet sich durch ein Design aus, das Hauser Sr. in den frühen 1930er-Jahren verwendete (siehe beispielsweise dieseGitarre von 1934 ). Sie besteht aus drei Lagen Einlegearbeiten mit dazwischenliegendem Fichtenholz der Decke – ein markantes und einzigartiges Design, das wir zum ersten Mal bei einer Hauser III gesehen haben. Das Instrument ist für sein Alter in exzellentem Zustand, mit nur minimalen Gebrauchsspuren am Lack. Dennoch besitzt es einen wunderschön eingespielten und vollen Klang, der jeder Note einen herrlichen Glanz verleiht und (ganz im Stil von Hauser) über alle Register perfekt ausbalanciert ist, mit höchster Definition und Trennschärfe der einzelnen Stimmen. Diese Gitarre gehörte zuvor dem großen brasilianischen Gitarristen Marcelo Kayath, der sie mit seiner kräftigen rechten Hand wunderschön einspielte und so ihren warmen und schönen Klang noch verstärkte. Sie ist ein prachtvolles Exemplar aus einer der renommiertesten und angesehensten Werkstätten der klassischen Gitarrengeschichte.


