2016 Hermann Hauser III SP/MP (ex Marcelo Kayath)
| Jahr | 2016 |
| Decke | Fichte |
| Rückseite und Zargen | Ahorn |
| Skalenlänge | 645 mm |
| Sattelbreite einer Gitarre | 52 mm |
| Finish | French Polish Top |
| Land | Deutschland |
| Zustand | Exzellent |
| Exchange | ExchangePlus |
| Luthier | Hermann Hauser III |
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Hermann Hauser III. baut unermüdlich Gitarren, die den Klang und die Ästhetik des „teutonischen“ Stils einfangen, wie er von seinem Großvater Hermann Hauser I. begründet und von seinem Vater Hermann Hauser II. weitergegeben wurde. Obwohl dieser Stil seit seinen Anfängen zu den bekanntesten (und meistkopierten) zählt, ist es nicht verwunderlich, dass er von Hermann III. am originalgetreuesten bewahrt wurde – er arbeitet schließlich in derselben Werkstatt wie sein Vater und Großvater, verwendet viele der gleichen Werkzeuge und sogar Hölzer, die bereits von seinen beiden Vorfahren väterlicherseits erworben wurden. Charakteristisch für den „teutonischen“ Stil sind die extreme Klarheit und Ausgewogenheit der Klangfarben, das gleichmäßige Sustain in allen Registern und natürlich die unvergleichliche Schönheit und Reinheit des Tons. Der Klang dieses Instrumententyps wurde vor allem durch Größen wie Andrés Segovia und Julian Bream in unzähligen Aufnahmen sowie durch zahlreiche andere bedeutende Gitarristen, darunter Marcelo Kayath, für den diese Gitarre ursprünglich gebaut wurde, unsterblich gemacht.
Die Verarbeitung und die Materialien dieser Gitarre sind herausragend. Sie verfügt über eine Decke aus abgelagerter Fichte sowie einen atemberaubenden Korpus aus Vogelaugenahorn mit einer dreidimensionalen Textur, die sich im Lichteinfall zu bewegen scheint – fast wie eine Lavalampe. Absolut umwerfend. Im Inneren der Gitarre befindet sich ein kleines zweites Etikett mit der Aufschrift „Custom Built“. Marcelo erklärt uns, dass dies bedeutet, dass er alle Hölzer persönlich aus Hausers edelstem Materiallager ausgewählt hat. Das Design entspricht im Wesentlichen der legendären, 1937 im Besitz von Segovia befindlichen Hauser I. Sie ist für ihr Alter in einem erstaunlichen Zustand, mit nahezu keinerlei Gebrauchsspuren am Lack, und dennoch besitzt sie einen wunderschön eingespielten und vollen Klang, der jeder Note einen herrlichen Glanz verleiht. Ganz im Stil von Hauser ist der Klang über alle Register perfekt ausbalanciert und zeichnet sich durch höchste Definition und Trennschärfe der einzelnen Stimmen aus. Wie bereits erwähnt, hatte diese Gitarre bisher nur einen Besitzer – den großartigen brasilianischen Gitarristen Marcelo Kayath, der sie (mit seiner kräftigen rechten Hand) meisterhaft einspielte und so ihren warmen und schönen Klang noch verstärkte. Insgesamt handelt es sich um ein prachtvolles Exemplar aus einer der renommiertesten und angesehensten Werkstätten der klassischen Gitarrengeschichte.
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Hermann Hauser III. baut unermüdlich Gitarren, die den Klang und die Ästhetik des „teutonischen“ Stils einfangen, wie er von seinem Großvater Hermann Hauser I. begründet und von seinem Vater Hermann Hauser II. weitergegeben wurde. Obwohl dieser Stil seit seinen Anfängen zu den bekanntesten (und meistkopierten) zählt, ist es nicht verwunderlich, dass er von Hermann III. am originalgetreuesten bewahrt wurde – er arbeitet schließlich in derselben Werkstatt wie sein Vater und Großvater, verwendet viele der gleichen Werkzeuge und sogar Hölzer, die bereits von seinen beiden Vorfahren väterlicherseits erworben wurden. Charakteristisch für den „teutonischen“ Stil sind die extreme Klarheit und Ausgewogenheit der Klangfarben, das gleichmäßige Sustain in allen Registern und natürlich die unvergleichliche Schönheit und Reinheit des Tons. Der Klang dieses Instrumententyps wurde vor allem durch Größen wie Andrés Segovia und Julian Bream in unzähligen Aufnahmen sowie durch zahlreiche andere bedeutende Gitarristen, darunter Marcelo Kayath, für den diese Gitarre ursprünglich gebaut wurde, unsterblich gemacht.
Die Verarbeitung und die Materialien dieser Gitarre sind herausragend. Sie verfügt über eine Decke aus abgelagerter Fichte sowie einen atemberaubenden Korpus aus Vogelaugenahorn mit einer dreidimensionalen Textur, die sich im Lichteinfall zu bewegen scheint – fast wie eine Lavalampe. Absolut umwerfend. Im Inneren der Gitarre befindet sich ein kleines zweites Etikett mit der Aufschrift „Custom Built“. Marcelo erklärt uns, dass dies bedeutet, dass er alle Hölzer persönlich aus Hausers edelstem Materiallager ausgewählt hat. Das Design entspricht im Wesentlichen der legendären, 1937 im Besitz von Segovia befindlichen Hauser I. Sie ist für ihr Alter in einem erstaunlichen Zustand, mit nahezu keinerlei Gebrauchsspuren am Lack, und dennoch besitzt sie einen wunderschön eingespielten und vollen Klang, der jeder Note einen herrlichen Glanz verleiht. Ganz im Stil von Hauser ist der Klang über alle Register perfekt ausbalanciert und zeichnet sich durch höchste Definition und Trennschärfe der einzelnen Stimmen aus. Wie bereits erwähnt, hatte diese Gitarre bisher nur einen Besitzer – den großartigen brasilianischen Gitarristen Marcelo Kayath, der sie (mit seiner kräftigen rechten Hand) meisterhaft einspielte und so ihren warmen und schönen Klang noch verstärkte. Insgesamt handelt es sich um ein prachtvolles Exemplar aus einer der renommiertesten und angesehensten Werkstätten der klassischen Gitarrengeschichte.
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