2017 Francisco Barba SP/IN
| Jahr | 2017 |
| Decke | Spruce |
| Rückseite und Zargen | Indian Rosewood |
| Skalenlänge | 656 mm |
| Sattelbreite einer Gitarre | 53 mm |
| Finish | French Polish |
| Land | Spain |
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Was einem beim Betrachten dieser Negra als Erstes auffällt, ist ihre beeindruckende Optik. Sie weist viele einzigartige und schöne Details auf, angefangen bei der Rosette – einem sternförmigen Mosaikmuster, das sich auf vielen alten maurischen Fliesenarbeiten in Sevilla und anderen benachbarten andalusischen Städten findet – und auch in einer anderen großen Werkstatt Südspaniens, der von Miguel Rodriguez in Córdoba, sehr beliebt war. Das dezente rot-grüne Muster auf beiden Seiten der Rosette wird in der oberen Einlage und dem Verbindungsblock wiedergegeben, was die sofort erkennbare und markante Kopfform unterstreicht. Passende grün-rote Einlegearbeiten finden sich auch in der restlichen Einlage auf der Rückseite und den Seiten. Insgesamt ein sehr markanter Look.
Der Klang ist voll und ausgewogen mit viel Druck, Volumen und Flamenco-Charakter. Kurz gesagt: Eine kraftvolle und lebendige andalusische Flamencogitarre in jeder Hinsicht. Die Bespielbarkeit ist kinderleicht – der leichte, glatte Hals mit tiefer Flamenco-Aktion und genau dem richtigen „Zischen“, das den authentischen südspanischen Flamenco-Sound unterstreicht. Sie ist ein erstklassiges Konzertinstrument für jedes professionelle Flamenco-Ensemble – ob auf der Bühne oder im Studio.
Orfeo Magazin Nr. 25 - Flamenco: Ursprünge der Flamencogitarre

