2026 Thomas Dauge SP/AR
| Jahr | 2026 |
| Decke | Fichte |
| Rückseite und Zargen | Afrikanisches Palisanderholz |
| Skalenlänge | 650 mm |
| Sattelbreite einer Gitarre | 52 mm |
| Finish | French Polish |
| Land | Frankreich |
| Zustand | Neu |
| Exchange | ExchangePlus |
$18,000.00
Dieses wunderschöne Instrument wurde vom französischen Gitarrenbauer Thomas Dauge aus der Region Bordeaux im Südwesten Frankreichs gefertigt. Die Gitarre vereint Elemente der alten spanischen Meister (die Thomas' Gitarrenbaukarriere maßgeblich beeinflussten) mit Stilelementen, die heute die französische Schule, insbesondere die jüngere Generation, prägen. So verfügt sie beispielsweise über einen stabileren und steiferen (und etwas schwereren) Korpus. Dies wird durch das Anbringen von Mahagoni-Streifen an der Innenseite der Zargen (ähnlich wie bei Dominique Field) sowie durch drei hohe horizontale und zwei Längsverstrebungen am Boden zusätzlich zu einer breiten und dicken Mittelverstrebung erreicht. Ein unmittelbarer Effekt dieser Konstruktion ist die größere Verteilung der Schwingungsfläche auf die Decke, was sowohl die Lautstärke erhöht als auch den Klangcharakter beeinflusst. Ein weiteres interessantes Detail ist, dass Thomas (wie auch Daniel Friederich) den Steg proportional näher an das Schallloch gerückt hat. Dies ermöglicht es ihm, den 12. Bund einige Millimeter über dem Hals-Korpus-Übergang zu platzieren, was die Bespielbarkeit in diesem Halsbereich spürbar verbessert und gleichzeitig genügend Platz auf dem Griffbrett für einen 19. Bund unter allen sechs Saiten schafft. Diese Stegpositionierung wird durch Thomas' Verstrebungssystem unterstützt – ein modifiziertes 7-Fächer-System mit einem langen, dünnen Steg-Patch. Es beinhaltet außerdem seine Interpretation der spanischen „Diskantversteifung“: Anstelle einer einzelnen schrägen Verstrebung unter dem unteren Flageolett-Steg befindet sich eine zusätzliche Verstrebung unter den drei Diskantfächern, wodurch deren Länge an beiden Enden verkürzt wird.
Die Klangqualität ist absolut umwerfend – jeder Ton besitzt eine kräftige, fast schon raue Fülle und einen reichen Obertonreichtum. Anstatt unkontrolliert zu zerstreuen und den Grundton zu verwischen, ist der Obertongehalt über den gesamten Tonumfang dicht und gleichmäßig verteilt, wodurch die Klarheit des Grundtons erhalten bleibt. Dank des exzellenten Sustain und der klaren Tontrennung ermöglicht dieser voluminöse und satte Klang ein müheloses Legato-Spiel. Die Gitarre verfügt zudem über einen großen Dynamikumfang und reagiert hervorragend auf kleinste Veränderungen in Handhaltung und Anschlag. Klanglich und spieltechnisch ist dies eine starke Konzertgitarre, die sich für jedes professionelle Umfeld eignet, ob solo oder im Ensemble, in jeder Spielstätte und unabhängig von der Größe. Darüber hinaus ist sie mit viel Liebe zum Detail und Stil aus sorgfältig ausgewählten und verarbeiteten Materialien gefertigt. Insgesamt vereint diese Gitarre große lyrische Schönheit mit einem vollen, robusten Klang und erfüllt damit die Bedürfnisse jedes modernen Konzert- und Studiomusikers.
Fotos dieser Gitarre, aufgenommen kurz nach ihrer Fertigstellung.
Dieses wunderschöne Instrument wurde vom französischen Gitarrenbauer Thomas Dauge aus der Region Bordeaux im Südwesten Frankreichs gefertigt. Die Gitarre vereint Elemente der alten spanischen Meister (die Thomas' Gitarrenbaukarriere maßgeblich beeinflussten) mit Stilelementen, die heute die französische Schule, insbesondere die jüngere Generation, prägen. So verfügt sie beispielsweise über einen stabileren und steiferen (und etwas schwereren) Korpus. Dies wird durch das Anbringen von Mahagoni-Streifen an der Innenseite der Zargen (ähnlich wie bei Dominique Field) sowie durch drei hohe horizontale und zwei Längsverstrebungen am Boden zusätzlich zu einer breiten und dicken Mittelverstrebung erreicht. Ein unmittelbarer Effekt dieser Konstruktion ist die größere Verteilung der Schwingungsfläche auf die Decke, was sowohl die Lautstärke erhöht als auch den Klangcharakter beeinflusst. Ein weiteres interessantes Detail ist, dass Thomas (wie auch Daniel Friederich) den Steg proportional näher an das Schallloch gerückt hat. Dies ermöglicht es ihm, den 12. Bund einige Millimeter über dem Hals-Korpus-Übergang zu platzieren, was die Bespielbarkeit in diesem Halsbereich spürbar verbessert und gleichzeitig genügend Platz auf dem Griffbrett für einen 19. Bund unter allen sechs Saiten schafft. Diese Stegpositionierung wird durch Thomas' Verstrebungssystem unterstützt – ein modifiziertes 7-Fächer-System mit einem langen, dünnen Steg-Patch. Es beinhaltet außerdem seine Interpretation der spanischen „Diskantversteifung“: Anstelle einer einzelnen schrägen Verstrebung unter dem unteren Flageolett-Steg befindet sich eine zusätzliche Verstrebung unter den drei Diskantfächern, wodurch deren Länge an beiden Enden verkürzt wird.
Die Klangqualität ist absolut umwerfend – jeder Ton besitzt eine kräftige, fast schon raue Fülle und einen reichen Obertonreichtum. Anstatt unkontrolliert zu zerstreuen und den Grundton zu verwischen, ist der Obertongehalt über den gesamten Tonumfang dicht und gleichmäßig verteilt, wodurch die Klarheit des Grundtons erhalten bleibt. Dank des exzellenten Sustain und der klaren Tontrennung ermöglicht dieser voluminöse und satte Klang ein müheloses Legato-Spiel. Die Gitarre verfügt zudem über einen großen Dynamikumfang und reagiert hervorragend auf kleinste Veränderungen in Handhaltung und Anschlag. Klanglich und spieltechnisch ist dies eine starke Konzertgitarre, die sich für jedes professionelle Umfeld eignet, ob solo oder im Ensemble, in jeder Spielstätte und unabhängig von der Größe. Darüber hinaus ist sie mit viel Liebe zum Detail und Stil aus sorgfältig ausgewählten und verarbeiteten Materialien gefertigt. Insgesamt vereint diese Gitarre große lyrische Schönheit mit einem vollen, robusten Klang und erfüllt damit die Bedürfnisse jedes modernen Konzert- und Studiomusikers.
Fotos dieser Gitarre, aufgenommen kurz nach ihrer Fertigstellung.
Thomas Dauge wurde 1979 in Libourne geboren, einer kleinen Stadt in der Region Bordeaux im Südwesten Frankreichs. Als Teenager entdeckte er seine Leidenschaft für Musik und insbesondere für die Gitarre. 1998 begann er, seine eigenen Instrumente zu bauen. Seine ersten Versuche waren Folk- und Gypsy-Jazz-Gitarren, aber sehr schnell wandte er sich dem Bau klassischer Gitarren und Flamenco-Gitarren zu. Im Laufe der Zeit beschloss er schließlich, sich ausschließlich auf klassische Gitarren zu spezialisieren. Er eröffnete seine Werkstatt 2006, nachdem er sich 8 Jahre lang selbst den Bau klassischer Gitarren beigebracht hatte. In diesen Jahren studierte er jedoch eingehend die Arbeit von Daniel Friederich im Musikakustiklabor in Paris. Seine ersten Instrumente waren im Wesentlichen spanisch inspiriert (Torres, Santos Hernandez, Miguel Rodriguez), aber er arbeitete schließlich an einem „persönlicheren“ Stil, der von Entwicklungen der französischen Schule beeinflusst war. Obwohl er heute zweifellos zur neuen Generation französischer Gitarrenbauer gehört, setzt er weiterhin viele seiner früheren Erfahrungen und Kenntnisse der alten spanischen Meister um, die er so sehr bewundert. Die Verschmelzung dieser beiden Welten verleiht seinen Gitarren einen einzigartigen Platz im aktuellen internationalen Gitarrenbau.
Thomas gibt an, dass seine Erfahrungen in der Restaurierung seinen Stil stark beeinflusst haben. Er hat Reparaturarbeiten an Gitarren vieler historisch bedeutender Gitarrenbauer durchgeführt (darunter Instrumente von Daniel Friederich, Ignacio Fleta, Manuel Ramirez, Miguel Rodriguez usw.) und von jeder Gitarre technische Aufzeichnungen für seine persönliche Analyse angefertigt. Dies hat sowohl seine Überzeugung von den Universalien des richtigen Gitarrenbaus als auch sein Verständnis dafür gestärkt, wie die einzigartigen Besonderheiten jedes Herstellers zum Ausdruck seines eigenen persönlichen Stils beitragen.
Thomas verfügt über umfassende Kenntnisse über Hölzer und wählt sie mit größter Sorgfalt nach Kriterien wie Schnitt, Dichte, Flexibilität und Textur aus und passt die Flexibilität der Verstrebung an die Resonanzdecke an. Seiner Meinung nach ist einer der wesentlichen Punkte die gute Handhabung der strukturellen Belastungen, denen die Resonanzdecke ausgesetzt ist. Aufzeichnungen verschiedener Messungen und deren Ergebnisse haben es ihm ermöglicht, seinen Stil empirisch in Richtung eines sehr persönlichen Klangs zu entwickeln, wobei die Hauptziele darin bestehen, maximale Musikalität, Ausgewogenheit, Sustain und polyphone Trennung zu erreichen.
Thomas schätzt die Bedeutung des künstlerischen und musikalischen Austauschs mit Gitarristen. Für ihn ist dies ein wesentlicher Bestandteil seiner Entwicklung als Gitarrenbauer und zu seinen Kunden zählen viele professionelle Spieler, darunter die Konzertkünstler Fernando Millet und Aurélien Colas.
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