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1931 Santos Hernandez SP/CSAR (ex David Gómez Tárrega)

Jahr 1931
Decke Fichte
Rückseite und Zargen CSA Rosewood
Skalenlänge 650 mm
Sattelbreite einer Gitarre 50 mm
Finish French Polish
Land Spanien
Luthier Santos Hernández

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Description

Santos Hernandez zählt – neben Torres und Hauser I – zu den herausragendsten Gitarrenbauern der Geschichte. Seine Werke genießen hohes Sammlerwert und sind von historischer Bedeutung. Schon früh in seiner Karriere erlangte Santos Bekanntheit als Erbauer der Manuel-Ramirez-Gitarre von 1912, die einst Andrés Segovia gehörte und von ihm gespielt wurde. Viele weitere Musiker spielten seine Instrumente, darunter Regino Sainz de la Maza (für den das „Concierto de Aranjuez“ komponiert wurde), Eduardo Abreu und die Familie Romero. Diese spezielle Gitarre, Baujahr 1931, befand sich zuvor im Besitz von David Gómez Tárrega, dem Neffen von Francisco Tárrega. (Siehe unten die Übersetzung eines Briefes seines Sohnes Enrique Gómez Vázquez.) Sie ist ein besonders elegantes Beispiel für Santos' beste Arbeit, gefertigt aus edlen Materialien und in seiner gewohnt präzisen Handwerkskunst. Die Rosette zeigt Santos' „kollabierende Wellen“ im Mosaik, eine Variation der Rosette seiner legendären Manuel Ramirez von Segovia aus dem Jahr 1912. Der Zustand ist erstaunlich – abgesehen von einem feinen (unsichtbaren) Riss unter dem Griffbrett (mit Klebstoff repariert) ist die Gitarre makellos; im Laufe der Zeit wurden lediglich einige kleinere Ausbesserungen am Lack vorgenommen. Der Klang dieser Gitarre ist reich, tief und fast nachdenklich, getragen von einem soliden, fast selbstsicheren Grundton in der Mitte jeder Note. Sie besitzt zudem einen wunderbar lockeren, klassischen Charakter. Dank des sehr komfortablen (und optisch atemberaubenden – geflammten Mahagoni-)Halses lässt sie sich mühelos spielen. Insgesamt ein sehr charmantes Instrument, das die Essenz dieses großen Gitarrenbauers einfängt. Hinweis: Diese Gitarre ist auf den Seiten 178–179 des Orfeo-Buches über Santos Hernandez abgebildet.

Übersetzung des Familienbriefs (im Lieferumfang der Gitarre enthalten):

Biografische Skizze von Don David Gómez Tárrega und seiner Santos Hernandez-Gitarre

Don David stammte aus einer musikbegeisterten Familie, in der verschiedene Saiten- und Schlaginstrumente gespielt wurden. Er wurde in Geldo, einer kleinen Stadt in Valencia, geboren. Seine Leidenschaft führte ihn dazu, jede einzelne Note und das gesamte musikalische Spektrum der großen Komponisten zu studieren. Darunter befand sich auch der weltbekannte spanische Lehrer und Komponist Francisco Tárrega, sein Onkel mütterlicherseits, von dem er ebenfalls die Liebe zur Musik geerbt hatte.

Schon in seiner Jugend suchte Don David in seinen freien Momenten nach Gelegenheiten, seine Musik mit Familie und Freunden zu teilen. Damals bildeten sie kleine Ensembles, die bei Festen von Stadt zu Stadt zogen und den Menschen in der Region traditionelle Serenaden darboten. Auf einer seiner Pilgerreisen kam Don David sehr jung nach Amerika. Dort gründete er nach vielen Entbehrungen und ehrlicher Arbeit in der mexikanischen Stadt Durango mit meiner Mutter, Lucia Vázquez Tovar, eine Familie.

Don Davids Brüder in Spanien fanden die Gelegenheit, eine Santos-Hernandez-Gitarre zu erwerben, die sich mein Vater so sehr gewünscht hatte, und schickten sie ihm bei nächster Gelegenheit. Wie erwartet, war die Überraschung und Freude riesig. Er hatte sich seinen Traum erfüllt, ein so wertvolles Instrument zu besitzen, und von diesem Moment an war es sein Lieblingsinstrument, das er in seinen intimsten Augenblicken am liebsten spielte.

Nach einem Aufenthalt in Mexiko-Stadt ließ sich Don David in der Stadt und dem Hafen von Acapulco nieder. Er war ein Pionier in der Entwicklung dieses wunderschönen Hafens und ist für sein berühmtes, international bekanntes Restaurant „Colonial“ bekannt, in dem Persönlichkeiten aus Film und Politik verkehrten. Dort prägte er die spanische Küche mit seiner traditionellen valencianischen Paella.

Don David Gómez Tárrega starb am 4. Oktober 1966 im Alter von 65 Jahren. Seitdem wird die Gitarre von seinen Kindern Lucia und Enrique als unschätzbares Erinnerungsstück aufbewahrt.

- Enrique Gómez Vázquez

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