2026 Hironori Fukuda SP/AR
| Jahr | 2026 |
| Decke | Fichte |
| Rückseite und Zargen | Afrikanisches Palisanderholz |
| Skalenlänge | 650 mm |
| Sattelbreite einer Gitarre | 52 mm |
| Finish | French Polish |
| Land | Japan |
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Wir lernten den japanischen Gitarrenbauer Hironori Fukuda erstmals 2019 beim 3. Internationalen Gitarrenbauwettbewerb „Antonio Marin Montero“ in Granada, Spanien, kennen, wo er den dritten Platz belegte. Fünf Jahre später kehrte Hironori für einen zweiten Versuch nach Granada zurück und gewann diesmal den ersten Preis beim siebten Gitarrenbauwettbewerb „Antonio Marin Montero“ , der im Juli/August 2024 ebenfalls in Granada stattfand. Die hier vorgestellte Gitarre ist nahezu identisch mit dem Siegermodell von 2024 und verwendet dieselben Materialien: eine elegante Fichtendecke mit dreidimensionaler, quer verlaufender Seiden- und Bärenklauenmaserung – absolut atemberaubend – und ein wunderschön gemasertes afrikanisches Palisanderholz für Boden und Zargen. Hironori baut seine Gitarren nach traditionellen spanischen Methoden und legt größten Wert auf die Qualität und Auswahl seiner Materialien. Für seine Decken verwendet er ausschließlich luftgetrocknete europäische Fichte. Da er den natürlichen Klang des Holzes optimal zur Geltung bringen möchte, verzichtet er auf Wärmebehandlung und synthetische Verstärkungsmaterialien. Er arbeitet mit Knochenleim und poliert mit Schellack und Bimssteinpulver, um die Poren zu füllen. Anschließend poliert er die Oberfläche mit einem Polierpad. Auch seine Rosetten und Intarsien fertigt er ausschließlich aus naturbelassenen (nicht gefärbten) Hölzern. Fast alle Arbeiten erledigt er von Hand und verwendet nur wenige Elektrowerkzeuge. Die Decke verfügt über eine traditionelle 7-Fächer-Beleistung, wobei die mittleren fünf Streben durch eine Längsstrebe direkt vor dem Steg verlaufen. Dies maximiert die Flexibilität des Schwingbereichs im Stegbereich und sorgt gleichzeitig für zusätzliche Stabilität. Die dünneren Zargen werden von dünnen Fichtenleisten gestützt – auch dies trägt zu einer leichten, aber dennoch stabilen Konstruktion bei. Die Gitarre bietet eine bemerkenswerte Klangvielfalt, selbst für ein neues Modell. Hironoris Ästhetik ist ebenfalls sehr elegant und subtil, mit raffinierten Details in der Rosette und geschmackvollen Intarsienarbeiten. Der Steg mit seinen eckigen Rampen verleiht ihm ein markantes, fast architektonisches Aussehen. Insgesamt ein in jeder Hinsicht hervorragendes Instrument. Wir freuen uns auf viele weitere Gitarren dieses Herstellers in der Zukunft!
